Diagnose

Diagnose

Einleitung

- Moderne Behandlungsmethoden erfordern eine visuelle Darstellung der Venen im Rahmen eines Eingriffes.

- Es wird nicht mehr “blind” geschnitten, sondern gezielt, punktuell interveniert.

- Mittels Laser lassen sich effektive Behandlungen mit einer Punktion von 2 mm durchführen.
Früher waren hier Schnitte von 3 bis 8 cm nötig.

Die Farbduplex-Untersuchung (Ultraschall)

Die Farbduplex-Untersuchung ist weltweit Standard. In Österreich wird sie jedoch nicht flächendeckend eingesetzt.
Ablauf: Der Patient steht oder liegt vor dem Untersucher. Dieser streicht mit einem Schallkopf über die Venen.

Es ist für Patienten faszinierend, ihre eigenen Venenklappen zu erkennen. Gemeinsam mit dem Arzt können Patienten ihr Venensystem erforschen.
Die Untersuchung ist absolut schmerzfrei. Teilweise kann das längere Stehen unangenehm sein. Eine Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen entfällt.
Der große Vorteil dieser Untersuchung ist die Möglichkeit, krankhafte Venen schon während der Untersuchung zu markieren.

Dieses sogenannte “Mapping”, ermöglicht ein “maßgeschneidertes” operieren bzw. intervenieren. Moderne Eingriffe können effizienter und schonender durchgeführt werden.

Die Phlebographie (Kontrastmitteluntersuchung)

Diese Untersuchung führen wir nur in seltenen Fällen bei spezifisch abzuklärenden Fragstellungen durch.
Am Fußrücken wird ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt, Röntgenaufnahmen zeigen den Verlauf des
Kontrastmittels.
Diese Untersuchung (Phlebographie) ist unangenehm, teilweise schmerzhaft. Eine Kontrastmittelallergie ist
vor der Untersuchung auszuschließen. Der Stellenwert der Untersuchung für den Chirurgen ist zweifelhaft.
Die Untersuchung ist jedoch weiterhin hilfreich bei Verdacht auf Unterschenkelthrombosen (Verschluss der tiefen Beinvenen) bzw. bei einem Zustand nach durchgemachter tiefer Beinvenenthrombose (Postthrombotisches Syndrom).

Die CT-Phlebografie

Die CT-Phlebografie ist ein modernes Schnittbildverfahren. Die Darstellung der Beinvenen erfolgt im Rahmen einer Computertomografie.

Vor allem Veränderungen der Venen im Beckenbereich (May-Turner-Syndrom) können dieserart gut dargestellt werden. Die Therapie dieser Erkrankung, welche durch ein geschwollenes linkes Bein auffällt, erfolgt durch das radiologische Einbringen eines Stents.

Der dynamische Dopplertest

Exklusiv bieten wir diesen neuartigen Test zur Feststellung der Funktionstüchtigkeit der Venenklappen in Bewegung an.
Operative Ergebnisse können so objektiviert bzw. optimiert werden.
Der Patient spürt die Verbesserung des Blutflusses durch ein „Leichterwerden“ seiner Beine.

Veinlite

Durch einen physikalischen Effekt werden die oberflächlich gelegenen Venen dargestellt. Die Methode dient zur Darstellung von retikulären Venen. Hilfreich ist das Veinlite vor allem zur Darstellung der Nährvenen (feeding veins) von Besenreisern. Veinlite ist ein modernes Gerät aus den USA (Houston/Texas).

ohne Veinlite

mit Veinlite

Syris V600

Aufgrund eines Polarisationseffektes ist es möglich, durch die Haut hindurchzublicken und Besenreiser dreidimensional darzustellen.
Die Behandlung von Besenreisern kann so effizient und schmerzfrei durchgeführt werden.

ohne Syris V600

mit Syris V600

Die Lichtreflexionsrheographie

Eine auf die Beine aufgeklebte Sonde misst die Blutmenge im Bein.
Bei Kompression der Venen von außen durch eine Manschette kann ein operativer Eingriff simuliert werden.
Mit dieser Untersuchung lässt sich feststellen, ob ein Eingriff am Venensystem lediglich von kosmetischem Nutzen oder doch von medizinischer Notwendigkeit ist.

Der Dopplertest

Der Dopplertest ist eine einfache Untersuchungsmöglichkeit durch ein kleines Taschengerät. Der Untersucher hält eine Ultraschallsonde auf die Stammvenen und erkennt damit Klappenschwächen.
Eine visuelle Darstellung des Venensystems ist mit dem Dopplergerät jedoch nicht möglich.

Kontakt VeinsInternational.com

Venenpraxis  an der Privatklinik Döbling
Heiligenstädter Straße. 46-48/Ebene 4/Top 10
1190 Wien
Tel.: +43 (0)1 360 66-7617
Nur nach Terminvereinbarung
Wahlarztpraxis

Copyright © Dr. Alexander Flor 2017