Die Verödungstherapie gilt weiterhin als die Behandlung der Wahl.
Prinzip: Ein Verödungsmittel wird mit einer Spezialnadel in die Vene eingebracht,
es kommt zu einem Aufquellen der Veneninnenwand.
Ein Druckverband führt zu einer Verklebung. Nach einiger Zeit ist die Vene verschwunden.
Theoretisch könnten so auch größere Krampfadern behandelt werden, neuere Verfahren bringen das
Verödungsmittel ultraschallgezielt ein.
Verhärtete Venenstränge können aber die Folge sein, wir wenden diese Methode
deswegen nur bei zarten Venen an.
Vorteile:
Einfache Handhabung
"Lunchtime Behandlung"
Nachteile:
Erfolg ist nicht garantierbar.
50-70% der Venen sind gut und schnell behandelbar!
Gerade kleine Venen mit Blutversorgung aus der Tiefe (Feeding vein, Nährvene) entziehen sich oft einem
Behandlungserfolg.
Ein neues Gerät aus den USA (Veinlite) ermöglicht uns aber, gerade diese Venen aus der Tiefe
nachzuweisen und somit den Behandlungserfolg der Verödungstherapie zu steigern.
Laserbehandlung bei Besenreisern
Laser erzeugen paralleles Licht einer bestimmten Wellenlänge . Bei der Behandlung von Besenreisern durchdringen sie
die oberflächlichen Hautschichten und reagieren mit dem Blutfarbstoff (Hämoglobin) in den Äderchen.
Wie beim Veröden kommt es zu einem Aufquellen der Veneninnenwand, die Besenreiser sind nicht mehr sichtbar.
Laser wenden wir vor allem bei zarten, flächenhaften Besenreisern an.
Muss man Besenreiser operieren ?
Grundsätzlich nein. Sollte jedoch mittels VEINLITE eine grosse Nährvene dargestellt werden, empfehlen wir
deren Entfernung mittels Minichirurgie in lokaler Betäubung.
Zusammenfassung Besenreiserbehandlung:
(Therapiekonzept laut UIP, 2001, Rom)
-Unterbindung grösserer Nährvenen mittels Minichirurgie in lokaler Betäubung
-Verödungstherapie mit feinen Spezialnadeln
-Lasertherapie für feine, flächenhafte Besenreiser